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BernhardPeyer

25.7.1885 Schaffhausen, 23.2.1963 Zürich, ref., von Schaffhausen. Sohn des Johann Bernhard, Textilfabrikanten, und der Sophie geb. Frey. Enkel des Ferdinand Ludwig (->). Schwager der Els (->). 1926 Hildegard Amsler, Tochter des Alfred, Erfinders, Witwe seines Cousins Hermann P. Stud. der Naturwissenschaften in Tübingen, München und Zürich, dort 1911 Promotion, 1918 Habilitation. Zahlreiche wissenschaftl. Reisen nach Rovigno (heute Rovinj, Kroatien), England und Südamerika, Studienaufenthalte in Paris, London und München. 1918 PD, 1930 ao., 1943-55 o. Prof. für Paläontologie und vergleichende Anatomie an der Univ. Zürich, 1940-42 Dekan der Naturwissenschaftl. Fakultät. Ab 1924 leitete P. grossflächige Grabungen im Gebiet des Monte San Giorgio, die Aufsehen erregende Funde für die Wirbeltierpaläontologie an den Tag brachten und ihm zu internat. Reputation verhalfen. 1929 fand er das fast vollständige Skelett eines Giraffenhalssauriers Tanystropheus. 1936 Mitglied der Kaiserl. Leopoldinisch-Carolinischen Dt. Akademie der Naturforscher in Halle, 1955 der Académie des Sciences in Paris.

Quellen und Literatur

  • Verh. SNG 143, 1963, 242-250, (mit Werkverz.)
  • R. Schlatter, «Bernhard P.», in SchBeitr. 81, 2007, 235-248
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