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KurtRuh

5.5.1914 Neuhausen am Rheinfall, 8.12.2002 Veitshöchheim bei Würzburg, ref., von Buch (SH). Sohn des Adolf, Lehrers, und der Gertrud geb. Klee, adoptierte Bremi. 1944 Wilma Käser. Stud. der Germanistik, Italianistik und Philosophie in Zürich, Berlin und Rom, 1939 Promotion und Diplom für das Höhere Lehramt in Zürich. 1942-60 Lehrer am Gymnasium Schiers. 1954 Habilitation in Basel. 1958-60 Lehrstuhlvertreter in München. 1960-80 o. Prof. für Dt. Philologie an der Univ. Würzburg, 1964-65 Dekan. 1973 gründete R. als erste ihrer Art in den Geisteswissenschaften die Forschungsstelle für dt. Prosa des MA, war 1969-85 Herausgeber der "Zeitschrift für dt. Altertum und dt. Literatur" und bis 1999 Mitherausgeber des Werks "Die dt. Literatur des MA: Verfasserlexikon" (1978-2008). Sein breites wissenschaftl. Werk hat seine Schwerpunkte in der ma. Prosaliteratur, namentlich der geistl. Prosa, und der Mystik. R. erhielt zahlreiche Ehrungen und Preise, u.a. 1981 den Brüder-Grimm-Preis der Univ. Marburg, 1986 den Dr. theol. h.c. der Univ. Uppsala sowie 1994 der kath. Fakultät der Univ. Tübingen.

Quellen und Literatur

  • Gesch. der abendländ. Mystik, 4 Bde., 1990-99
  • Universitätsbibliothek Würzburg, Nachlass
  • Internat. Germanistenlex., 1800-1950, hg. von C. König, 3, 2003, 1540-1542
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Kurzinformationen
Lebensdaten ∗︎ 5.5.1914 ✝︎ 8.12.2002

Zitiervorschlag

Bigger, Andreas: "Ruh, Kurt", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 05.01.2012. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/041387/2012-01-05/, konsultiert am 27.10.2020.