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ArthurUehlinger

26.11.1896 Schaffhausen, 31.3.1983 Schaffhausen, reformiert, von Neunkirch und Schaffhausen. Sohn des Arthur, Direktors der Maschinenfabrik Rauschenbach und Stadtrats, und der Johanna Ida geborene Freuler. Bruder des Erwin (->). Enkel des Hermann Freuler. 1926 Gertrud Müller, Tochter des August, Direktors der Klinik Breitenau. 1912-1915 Gymnasium in Schaffhausen, 1915-1923 Studium der Germanistik an der Universität Zürich (abgebrochen) und der Forstwissenschaften an der ETH Zürich, Forstingenieur. 1923-1925 Praktika in den Kantonen Tessin und Aargau, 1926-1944 Kreisforstmeister und 1945-1962 Kantonsforstmeister in Schaffhausen. 1929-1962 Präsident der Naturforschenden Gesellschaft Schaffhausen, 1953-1955 Präsident des Schweizerischen Bunds für Naturschutz. Arthur Uehlinger war die treibende Kraft im Kampf gegen das Kraftwerk Rheinau 1951-1954 und für die Verankerung des Natur- und Heimatschutzartikels in der Bundesverfassung 1962. Er gehörte 1958 zu den Gründern der Zeitschrift "Natur und Mensch", die er bis 1983 redigierte, und war auch sonst wissenschaftlich und publizistisch tätig. Zahlreiche Ehrungen, unter anderem 1977 Ehrenbürger von Schaffhausen.

Quellen und Literatur

  • StadtA Schaffhausen, Familiennachlass
  • Natur und Mensch 25, 1983, 65-77
  • K. Bächtold, «Arthur Uehlinger», in SchBeitr. 68, 1991, 190-197
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Zitiervorschlag

Matthias Wipf: "Uehlinger, Arthur", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 15.02.2013. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/041391/2013-02-15/, konsultiert am 17.06.2024.