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Bonne vonSavoyen

um 1340, 19.1.1403 Mâcon (Burgund). Tochter des Peter, Hzg. von Bourbon, und der Isabelle de Valois, Schwester des franz. Königs Philipp VI. 1355 Amadeus VI. (->). Die Ehe wurde auf Betreiben des franz. Königs geschlossen und sollte nach der Einverleibung der Dauphiné ins Königreich die Beziehungen der Savoyer mit Frankreich normalisieren. S. residierte oft im Schloss Ripaille (Thonon), von wo aus sie die Grafschaft S. während der ausgedehnten Reisen ihres Gatten regierte. Dieser bestimmte sie in seinem Testament zu seiner Nachfolgerin, obwohl ihr Sohn Amadeus VII. (->) bereits volljährig war. Nach dessen Tod 1391 wurde S. zwar wiederum als Regentin für ihren Enkel Amadeus VIII. bestätigt, geriet aber in Konflikt mit der Partei ihrer Schwiegertochter, Bonne von Berry. Zudem kursierten Gerüchte, sie habe ihren Sohn vergiftet. S. verlor den Machtkampf gegen die Vertreter des Hzg. von Burgund und zog sich 1395 nach Mâcon zurück.

Quellen und Literatur

  • M. Bruchet, Le château de Ripaille, 1907, (Neudr. 1980)
  • DBI 11, 424-426
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Lebensdaten ∗︎ um 1340 ✝︎ 19.1.1403