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Jeanne-MarieRoland

17.3.1754 Paris, 9.11.1793 Paris (guillotiniert). 1780 Jean-Marie R. (->). R., auch Manon genannt, förderte die Karriere ihres Mannes. Nach ihrer Verhaftung im Juni 1793 verfasste sie in Gefangenschaft den 1795 veröffentlichten "Appel à l'impartiale postérité". Als Verehrerin Jean-Jacques Rosseaus unternahm R. im Sommer 1787 eine Schweizerreise, die sie nach Genf, Bern, ins Berner Oberland, Zürich und Basel führte. Der feinfühlige Reisebericht für ihre Tochter erschien ab 1788 in einer Zeitschrift. Ihre postum veröffentlichten "Mémoires" ("Memoiren aus dem Kerker" 1987) wurden ab 1800 unzählige Male neu aufgelegt.

Quellen und Literatur

  • Voyage en Suisse, 1787, hg. von G.R. De Beer, 1937
  • P. Cornut-Gentille, Madame R., 2004
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Kurzinformationen
Variante(n)
Jeanne-Marie Phlipon (Geburtsname)
Manon Roland
Lebensdaten ∗︎ 17.3.1754 ✝︎ 9.11.1793

Zitiervorschlag

Candaux, Jean-Daniel: "Roland, Jeanne-Marie", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 26.08.2010, übersetzt aus dem Französischen. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/041436/2010-08-26/, konsultiert am 31.07.2021.