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VladimirNabokov

Vladimir Nabokov auf der Schmetterlingsjagd in der Umgebung von Montreux, 1970 © KEYSTONE / Horst Tappe.
Vladimir Nabokov auf der Schmetterlingsjagd in der Umgebung von Montreux, 1970 © KEYSTONE / Horst Tappe. […]

23.4.1899 St. Petersburg, 2.7.1977 Montreux, Russe, ab 1945 US-Bürger. Sohn des Vladimir Dmitrievich, Politikers aus einer reichen Familie, und der Elena Ivanovna geborene Rukavischnikova. 1925 Vera Slonim. 1919 Emigration nach England, Studium der russischen und französischen Literatur in Cambridge. Ab 1922 freier Schriftsteller in Berlin (bis 1940 unter dem Pseudonym Vladimir Sirin). 1937 Übersiedlung nach Paris, 1940 in die USA. 1948-1959 Professor für russische und europäische Literatur an der Cornell University in Ithaka (New York), ab 1961 freier Schriftsteller in Montreux. Vladimir Nabokov schrieb stilistisch brillante psychologische Romane, erst auf Russisch, später auch auf Englisch. Seinen grössten Erfolg hatte er mit dem Roman Lolita (1955, deutsch 1959). In der Novelle Mademoiselle O (französisch 1936, 1994 verfilmt) setzte Nabokov seiner Westschweizer Gouvernante ein Denkmal. Er war auch ein renommierter Schmetterlingsforscher. Oberhalb von Montreux entdeckte er eine nur dort vorkommende Art, die seither Nabokov's Blue heisst.

Quellen und Literatur

  • Gesammelte Werke, hg. von D.E. Zimmer, 24 Bde., 1989-2017
  • B. Nossik, Vladimir Nabokov: die Biographie, 1997 (russisch 1995)
  • Landschaft und Lyrik, hg. von P. Brang, 1998, 628-631
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Vladimir Sirin (Pseudonym)
Lebensdaten ∗︎ 23.4.1899 ✝︎ 2.7.1977