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Jean-de-DieuSoult

29.3.1769 Saint-Amans-la-Bastide (Languedoc), 26.11.1851 Saint-Amans-la-Bastide, Franzose. Sohn des Jean, Notars. 1794 Brigade- und 1799 Divisionsgeneral. S. machte sich in der franz. Helvetienarmee einen Namen, indem er den aufständ. Kanton Schwyz bezwang, die Gegner der Helvetik an die Reuss zurückdrängte und in Frauenfeld, Altikon und Andelfingen kämpfte. Er zeichnete sich in der 1. Schlacht bei Zürich aus und trieb am 10.6.1799 die Österreicher auf den Albispass. Am 25. September trug S. entscheidend zum Sieg bei Zürich bei, indem er die Österreicher aus ihren Stellungen rechts der Linth vertrieb. Er schlug die russ. Truppen, die nach Kaltbrunn vorrückten, warf General Alexander Suworow bis zum Bodensee zurück, nahm Ragaz ein und drängte die Koalitionstruppen auf die rechte Rheinseite. 1804 wurde S. Marschall von Frankreich, 1807 Hzg. von Dalmatien, 1814 Kriegsminister. Bei Waterloo stand S. Napoleon zur Seite. 1830-34 und 1840-45 war er erneut Kriegsminister, 1839-40 Aussenminister. 1832-34 und 1839-47 präsidierte er das Kabinett.

Quellen und Literatur

  • N. Gotteri, La campagne de Suisse en 1799, 2003
  • F. Hulot, Le maréchal S., 2003
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Kurzinformationen
Lebensdaten ∗︎ 29.3.1769 ✝︎ 26.11.1851
Systematik
Politik (1790-1848)

Zitiervorschlag

Czouz-Tornare, Alain-Jacques: "Soult, Jean-de-Dieu", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 01.11.2010, übersetzt aus dem Französischen. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/041515/2010-11-01/, konsultiert am 24.07.2021.