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RudolfWegeli

19.2.1877 Diessenhofen, 23.1.1956 Muri bei Bern, reformiert, von Diessenhofen, ab 1922 Ehrenbürger von Bern. Sohn des Johann Rudolf, Gerbers und Stadtammanns, und der Johanna geborene Brunner. 1907 Johanna Fehr. Rudolf Wegeli studierte 1897-1899 Geschichte an der Universität Zürich und promovierte 1903 mit der Arbeit "Inschriften auf mittelalterlichen Schwertklingen". 1899-1910 war er Assistent am Schweizerischen Landesmuseum in Zürich. 1910-1948 wirkte er als Direktor des Historischen Museums Bern. Unter seiner Leitung wurde das Gebäude saniert und die Administration, Inventarisierung sowie Konservierung professionalisiert. 1914 unterzeichnete er den Schenkungsvertrag für die orientalische Sammlung von Henri Moser-Charlottenfels, auf die der Anbau des sogenannten Moserflügels (1920-1922) folgte. Erweiterungspläne für das Gesamtmuseum scheiterten. Wegeli verfasste Abertausende von Karteikarten zu den historischen und numismatischen Sammlungen und für die Publikation der museumseigenen Waffenbestände.

Quellen und Literatur

  • Jb. des Bern. Hist. Museums 35/36, 1955/56, 27-32 (mit Werkverz.)
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Kurzinformationen
Variante(n)
Rudolf Wegelin
Familiäre Zugehörigkeit
Lebensdaten ∗︎ 19.2.1877 ✝︎ 23.1.1956

Zitiervorschlag

Karl Zimmermann: "Wegeli, Rudolf", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 15.11.2012. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/041554/2012-11-15/, konsultiert am 19.07.2024.