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Fritz RenéAllemann

12.3.1910 Basel, 29.10.1996 Kleinrinderfeld (D), von Diepflingen. Sohn des Joseph Karl, Posamenters, und der Lydia geborene Gisin. 1934 Ruth Müller. Gymnasium in Basel, 1928 Studium der Geschichte, Nationalökonomie und Soziologie in Basel und Berlin. Ab 1928 Journalist bei der Basler "National-Zeitung", unter anderem als Korrespondent in London und Paris, 1936 stellvertretender Feuilletonredaktor, 1949-1977 Deutschlandredaktor bei der "Tat". 1960-1964 Mitherausgeber der Zeitschrift "Der Monat". In seiner nebenberuflichen Schriftsteller-Tätigkeit äusserte er sich zu politischen und kulturellen Themen. Seine Texte bestechen durch analytische Scharfsichtigkeit und historische Tiefe. 1972 erhielt er den Solothurner Kulturpreis, 1985 den Oertli-Preis. Fritz René Allemann war einer der bedeutendsten Analytiker der politischen Entwicklung Deutschlands in der Nachkriegszeit. Bekannt wurde er zudem als Reiseschriftsteller, insbesondere durch seine von einem feinen Sensorium geprägten Berichte über die iberisch-lateinamerikanische Welt.

Quellen und Literatur

  • Bonn ist nicht Weimar, 1956
  • 25mal die Schweiz, 1965 (51988)
  • UBB, Nachlass
  • Die Tat, 12.3.1970
  • NZZ, 31.10.1996
  • 24 heures, 4.11.1996
Weblinks
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Kurzinformationen
Lebensdaten ∗︎ 12.3.1910 ✝︎ 29.10.1996

Zitiervorschlag

Therese Steffen Gerber: "Allemann, Fritz René", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 29.05.2001. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/041587/2001-05-29/, konsultiert am 29.03.2023.