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HeinrichMorf

23.10.1854 Münchenbuchsee, 23.1.1921 Thun, von Winterthur. Sohn des Heinrich Morf und der Susanna geborene Merk. 1880 Elise Frieda Dennler, Tochter des August Friedrich. 1878 schloss Heinrich Morf sein Studium der Romanistik in Paris bei Gaston Paris ab. Ab 1879 war er Professor für Romanistik an der Universität Bern, ab 1889 in Zürich, ab 1901 in Frankfurt am Main und ab 1910 in Berlin aufgrund der Berufung durch den Zürcher Adolf Tobler. Vorerst widmete sich Morf der Dialektologie und begründete unter anderem das Glossaire des patois de la Suisse romande, das von seinen Schülern Louis Gauchat, Jules Jeanjaquet und Ernest Tappolet geleitet wurde. Danach beschäftigte sich Morf vor allem mit der Literaturgeschichte.

Quellen und Literatur

  • Die Universität Zürich 1833-1933 und ihre Vorläufer, 1938
  • R. Trachsler, «Heinrich Morf le bâtisseur», in Portraits de médiévistes suisses (1850-2000), hg. von U. Bähler, R. Trachsler, 2009
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Kurzinformationen
Lebensdaten ∗︎ 23.10.1854 ✝︎ 23.1.1921

Zitiervorschlag

Jung, Marc-René: "Morf, Heinrich", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 26.01.2010, übersetzt aus dem Französischen. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/041675/2010-01-26/, konsultiert am 24.11.2020.