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RobertMatthey

Der Forscher im Jahr 1944, als er mit dem Marcel-Benoist-Preis ausgezeichnet wurde © KEYSTONE/Photopress.
Der Forscher im Jahr 1944, als er mit dem Marcel-Benoist-Preis ausgezeichnet wurde © KEYSTONE/Photopress.

21.7.1900 Signy-Avenex, 22.2.1982 Pully, ref., von Neuenburg, Le Locle, La Brévine und Les Ponts-de-Martel. Sohn des Marc Robert, Pfarrers der Freikirche des Kt. Waadt, und der Alice-Marie geb. Vannod. Bruder des Pierre-Louis (->). 1925 Suzanne-Adrienne Renaud, Tochter des Paul. 1923 Promotion in Naturwissenschaften an der Univ. Lausanne. Praktika in Berlin, Wien und Wimereux (Pas-de-Calais). Assistent und PD am zoolog. Institut in Genf, 1929-31 Lehrbeauftragter für Zoologie, 1931-38 ao. Prof., 1938-70 o. Prof. für Tierbiologie und vergleichende Zoologie an der Univ. Lausanne, 1958-60 deren Rektor. 1940 Mitbegründer der Schweiz. Gesellschaft für Genetik und des Forschungsrats des Schweiz. Nationalfonds, dem er 1952-69 angehörte. 1969 Vizepräs. der Internat. Union zur Erhaltung der Natur. M. widmete seine Forschungsarbeiten der mikroskop. Analyse der Chromosomen ("Les chromosomes des vertébrés" 1949) sowie der Zytotaxonomie und befasste sich eingehend mit der parthogenet. Karyologie bei Geradflüglern und kleinen Säugetieren (bzw. mit der Eientwicklung ohne Befruchtung). 1944 Marcel-Benoist-Preis, 1952 Dr. h.c. der Univ. Rennes und 1953 der Univ. Genf.

Quellen und Literatur

  • Bollettino di Zoologia 49, 1982, 165-168
  • Revue suisse de Zoologie, Suppl., 1982, 7-10
  • P.-E. Pilet, Naturalistes et biologistes à Lausanne, 1991, 150-153
  • Professeurs Lausanne, 813 f.
Weblinks
Normdateien
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VIAF

Zitiervorschlag

Pilet, Paul-Emile: "Matthey, Robert", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 28.08.2008, übersetzt aus dem Französischen. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/041731/2008-08-28/, konsultiert am 25.10.2020.