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TheodorBaur

14.1.1828 Zürich, 22.8.1904 Zürich, reformiert, von Rheinau und Zürich. Sohn des Johannes Baur. 1) 1850 Christiane Missfeld, von Friedrichsort (Holstein, D), 2) 1876 Susanna Attinger, Tochter des Weinschenken und Speisewirts Johannes, von Dübendorf. Durch seine zweite Frau verschwägert mit Johann Jakob Kern. Volksschule in Zürich, drei Jahre am Devrientschen Institut in Lausanne, anschliessend in England. Mit 18 Jahren Eintritt ins väterliche Unternehmen, 1852-1889 Leitung des Hotels Baur au Lac in Zürich, in den 1870er Jahren während der Wintermonate zudem des Hotels Quirinal in Rom. 1866-1877 im Grossen Zürcher Stadtrat, Mitglied der Baukommission. 1893 Mitbegründer der Hotelfachschule in Lausanne-Ouchy. Baur machte das Baur au Lac zu einem Luxushotel mit Weltruf. Er förderte die Berufsausbildung im Hotelwesen und setzte sich für die Verbesserung des Verkehrs sowie für die bauliche Entwicklung der Stadt im Dienste des Fremdenverkehrs ein.

Quellen und Literatur

  • Neue Zürcher Zeitung, 25.8.1904 (2. Abendblatt)
  • E. Bohli, Zürcher Hotellerie 1, 1985, 115-122
  • J. des Cars et al., Memoiren eines Palace: Baur au Lac, 2002
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Kurzinformationen
Lebensdaten ∗︎ 14.1.1828 ✝︎ 22.8.1904

Zitiervorschlag

Bürgi, Markus: "Baur, Theodor", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 24.01.2020. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/041736/2020-01-24/, konsultiert am 24.06.2021.