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Maschinenfabrik Burckhardt

Gegründet 1844 in Basel als mechan. Werkstätte von Franz Burckhardt. Maschinenherstellung anfänglich v.a. für die Seidenbandindustrie, dann auch für andere Sparten, inbesondere auch Produktion von Dampfmaschinen. 1876 Umwandlung in eine Kommanditgesellschaft unter dem Sohn August Burckhardt. Bau von Kompressoren und Vakuumpumpen. 1890 Umwandlung in AG und Fabrikbau im Gundeldingerquartier. Entwicklung von Hochdruckkompressoren. Nach dem 1. Weltkrieg Ausrichtung auf Chem. Industrie (u.a. Zentrifugen, Hyperkompressoren für Ammoniaksynthese). In den 1960er Jahren führender Hersteller von Höchstdruckkompressoren für die Polyäthylenproduktion. 1890 131 Mitarbeiter; 1929 421; 1933 210; 1939 440; 1958 462; 1968 502. 1969 Übernahme durch die Firma Sulzer.

Quellen und Literatur

  • G. Rauschenbach, Hundert Jahre M., 1944
  • H. R. Kläy, «Franz Burckhardt, 1809-1882, August Burckhardt, 1851-1919», in Schweizer Pioniere der Wirtschaft und Technik 59, 1994

Zitiervorschlag

Brassel-Moser, Ruedi: "Maschinenfabrik Burckhardt", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 22.08.2008. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/041893/2008-08-22/, konsultiert am 06.12.2020.