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LeopoldNägeli

5.5.1804 St. Urban (Gemeinde Pfaffnau), 24.3.1874 Luzern, katholisch, von Pfaffnau. Sohn des Leopold, Schreinermeisters aus Legau (Bayern), und der Elisabeth geborene Hunkeler, von Altishofen. Früher Orgel-, Klavier- und Violinunterricht, Weiterbildung im Kloster St. Urban, dort 1823 Eintritt ins Noviziat, 1824 Profess, 1828 Priester. 1829-1848 Kapellmeister, 1841-1847 Musiklehrer am Lehrerseminar in St. Urban. Wichtigster Komponist von St. Urban des 19. Jahrhunderts, bis auf zwei Orchestermessen und ein Larghetto für Streicher und Bläser ist sein Werk jedoch verschollen. 1848 Verfasser eines Musikalienverzeichnissses des Klosters. Nach der Klosteraufhebung 1848-1850 Lehrer und Organist in Sachseln, ab 1850 Kaplan und Organist an der Hofkirche in Luzern, ab 1862 Chordirigent. Als Orgelfachmann Betreuung der Renovation der Hoforgel und weiterer Orgelbauten in der Schweiz.

Quellen und Literatur

  • D. Ruckstuhl, «Von Cantoren, Capellmeistern und frömbden Musicanten», in Heimatkunde des Wiggertals 51, 1993, 9-57
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Kurzinformationen
Lebensdaten ∗︎ 5.5.1804 ✝︎ 24.3.1874

Zitiervorschlag

Waltraud Hörsch: "Nägeli, Leopold", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 22.06.2009. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/042135/2009-06-22/, konsultiert am 28.09.2023.