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Heinrich AloisKeiser

30.4.1844 Zug, 14.1.1930 Zug, kath., von Zug. Sohn des Josef Alois, Bäckers, Wirts und Stadtrats, und der Anna Maria geb. Bucher. Ledig. 1857-58 Kollegium Schwyz, 1858 Stiftsschule Einsiedeln, 1863 Theologiestud. in Eichstätt (Bayern), 1864 in Mainz, später in Tübingen. 1867-68 Priesterseminar Solothurn, 1868 Priesterweihe. 1868-69 Prof. am Untergymnasium der Stadt Zug, 1869-1905 an der Kantonsschule Zug, 1870-1905 deren Rektor. 1872 gründete K. mit den Geistlichen Alphons Meienberg und Heinrich Baumgartner ein Knabenpensionat, das spätere Knabenkonvikt St. Michael in Zug, dem 1880 das kath. Lehrerseminar St. Michael als Gegengewicht zur vielerorts verstaatlichten Lehrerbildung beigefügt wurde; von 1905 an war er Rektor des Pensionats und Seminardirektor. Der in vielen bildungspolit. Gremien tätige K. prägte das zuger. Schulwesen mit und war 1895-1918 einer der führenden Konservativen im Zuger Kantonsrat (einziger geistl. Kantonsrat überhaupt). 1902 päpstl. Geheimkämmerer, 1926 Ehrendomherr des Bistums Basel.

Quellen und Literatur

  • A. Iten, Tugium Sacrum 1, 1952, 272 f.
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