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AliceVollenweider

22.6.1927 Zürich, 13.9.2011 Zürich, konfessionslos, von Schönholzerswilen. Tochter des Johann Jakob, Richters, und der Aline geborene Hechelmann. Ledig. Ab 1948 Studium der Romanistik und Germanistik an der Universität Zürich, 1952-1953 an der Universität Paris, 1955 Dr. phil. Studienaufenthalt in Neapel. Literaturkritikerin unter anderem für die NZZ. Begegnung mit Hugo Loetscher, mit dem sie später einen Briefwechsel über Kochen und Kultur führte ("Kulinaritäten" 1976). Alice Vollenweider betreute jahrelang den Kochbriefkasten der Zeitschrift "Annabelle" (teilweise publiziert in: "Kleines Kulinarium" 1996). Ausserdem verfasste sie mehrere Bücher mit kulturgeschichtlichem Hintergrund über die italienische und die Tessiner Küche. Sie war Herausgeberin zeitgenössischer italienischer Literatur und Übersetzerin unter anderem von Natalia Ginzburg und Luigi Malerba. Für ihre Vermittlerrolle zwischen der deutsch-schweizerischen und der romanischen Kultur erhielt sie 1979 den Conrad-Ferdinand-Meyer-Preis.

Quellen und Literatur

  • Kosch, Deutsches Literatur-Lex. 26, 274
  • M. Hauzenberger, «Weltreisen im Kochbuch», in Zeitlupe 6, 2007, 82 f.
  • NZZ, 14.9.2011
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Kurzinformationen
Lebensdaten ∗︎ 22.6.1927 ✝︎ 13.9.2011

Zitiervorschlag

Ingrid Bigler-Marschall: "Vollenweider, Alice", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 23.05.2012. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/042203/2012-05-23/, konsultiert am 02.03.2024.