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JostLaimbacher

1564 erst-, 1572 letztmals erw., kath., von Schwyz. Schulmeister in Schwyz. In der Reformationszeit aus Zürich eingewandert, erhielt L. 1566 - vermutlich für seine Verdienste um die Schule - von einer Landsgem. das Landrecht von Schwyz (Altviertel) geschenkt. Dies war eine grosse Auszeichnung; Schwyz erkannte nämlich das Landrecht nur wenigen Zugewanderten gegen eine hohe Bezahlung zu. Dieses Privileg war allerdings nur persönlich, sein Sohn Hans musste 1573 für seine Aufnahme in das Landrecht 100 Gulden bezahlen. 1571 übersetzte L. für den Kirchenvogt in Iberg die lat. Urkunden ins Deutsche. Er war Mitglied der Schneider- und Schuhmacherzunft.

Quellen und Literatur

  • A. Dettling, Einiges über das schwyzer. Volksschulwesen vor 1798, 1933, 49-51
  • M. Styger, Wappenbuch des Kt. Schwyz, hg. von P. Styger, 1936, 139 f.
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Lebensdaten Ersterwähnung 1564 Letzterwähnung 1572