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Anna vonPlanta

Porträt der Philanthropin. Öl auf Holz von Wilhelm Füssli, 1889 (Bündner Kunstmuseum, Chur).
Porträt der Philanthropin. Öl auf Holz von Wilhelm Füssli, 1889 (Bündner Kunstmuseum, Chur). […]

21.11.1858 Alexandrien (Ägypten), 7.10.1934 Schloss Fürstenau (Gem. Fürstenau), ref., von Samedan, Tamins und Chur. Tochter des Jacques Ambrosius (->). Schwester des Rudolf Alexander (->). Ledig. P. verbrachte die ersten Jahre teils in Alexandrien, teils in Graubünden, ab 1867 lebte sie in Chur und St. Moritz mit Aufenthalten in Basel, Frankfurt, Florenz und Rom, wo sie sich mit Giovanni Segantini befreundete. 1900 liess P. im Lürlibad oberhalb von Chur in einem Nebengebäude der väterl. Villa ein Erholungsheim für Kinder aus armen Verhältnissen einrichten. 1916 schenkte sie beide Bauten dem Kt. Graubünden zur Errichtung einer kant. Gebäranstalt und Frauenklinik und gab damit der Idee eines Kantonsspitals den entscheidenden Impuls. Ihren Wohnsitz verlegte sie nach Genf und kehrte erst 1934 nach Fürstenau zurück.

Quellen und Literatur

  • B. von Sprecher, «Erinnerungen an Fräulein Anna von P.», in BM, 1935, 289-299
  • F. Pieth, Bündnergesch., 506
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Lebensdaten ∗︎ 21.11.1858 ✝︎ 7.10.1934