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Samuel FriedrichRis

27.4.1806 Burgdorf, 21.12.1887 Bern, ref., von Burgdorf. Sohn des Johann Franz, Deutschlehrers, und der Anna geb. Blaser. Anna Imhoof. Aufgewachsen im Waisenhaus Burgdorf. Stud. in Bern, Heidelberg, Berlin und Tübingen, 1833 theol. Staatsexamen an der Berner Akademie. 1845 PD (ohne Promotion), 1846 ao. und 1849-81 o. Prof. für Philosophie an der Univ. Bern (1854-58 Dekan, 1853-54 und 1859-60 Rektor). Der Hegelianer R. war 1847 Hauptförderer und Verteidiger der Berufung des rationalist.-liberalen Tübinger Theologen Eduard Zeller (Zellerhandel) an die theol. Fakultät Berns. Er stellte sich auf den Standpunkt wissenschaftl. Lehrfreiheit und trat dafür ein, dass nicht nur die geltende Kirchenlehre, sondern auch die fortschreitende reine Wissenschaft vermittelt wurde. 1847 und 1850 Mitglied der Komm. für ein neues Gesetz zur Reorganisation der Hochschule. 1856 Präs. der Kantonsschulkommission. 1860 Dr. phil. h.c. der Univ. Bern.

Quellen und Literatur

  • A. Leibundgut-Mosimann, Prof. Dr. h.c. Friedrich R., Ms., o.J., (BurgerA Burgdorf)
  • A. Hotz, Die philosoph. Fakultät der Hochschule Bern 1834-1860 unter besonderer Berücksichtigung ihrer philosoph.-philolog.-hist. Sektion, 1973
  • Die Dozenten der bern. Hochschule, 1984, 136
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Lebensdaten ∗︎ 27.4.1806 ✝︎ 21.12.1887