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Albert vonFellenberg

4.1.1819 (Albrecht Ferdinand) Bern, 5.10.1902 Wegmühle (Gem. Bolligen), ref., von Bern. Sohn des Rudolf, Appellationsrichters. 1847 Marie Ziegler, Tochter des Gottfried, Pfarrers in Belp. F. erhielt seine Ausbildung bis 1831 in Hofwil am Institut Philipp Emanuel von F.s, dann in Bern. Bis 1843 studierte er Zivilrecht und Chemie an der Univ. Bern, 1844-45 an der Landwirtschaftl. Akademie in Hohenheim bei Stuttgart. 1846-55 war F. Sekr. und Bibliothekar der Ökonom. Gesellschaft von Bern, deren Wirken er massgeblich bestimmte (1855-58 und 1866-74 Präs.). 1856 übernahm er von seinem Cousin Wilhelm von F. die "Bern. Blätter für Landwirtschaft", für die er bis 1862 und 1866-74 als Redaktor tätig war. F. war Mitbegründer der Ackerbauschule Rütti (1860) und des Schweiz. Alpwirtschaftl. Vereins (1863). Sein grosses publizist. Wirken stand v.a. im Dienst der Landwirtschaft. Er war aber auch Autor einer bis 1998 25 Mal aufgelegten "Homöopath. Arzneimittellehre".

Quellen und Literatur

  • Slg. bern. Biogr. 5, 1906, 143-145
  • von Rodt, Genealogien 2, 4
  • D. Wittwer Hesse, Die Fam. von F. und die Schulen von Hofwyl, 2002
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