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DanielWyttenbach

26.6.1706 Worb, 29.6.1779 Marburg, ref., von Bern. Sohn des Daniel, Pfarrers, und der Susanne Blauner. 1743 Catharina Rosine Lombach. Ab 1718 Stud. der Theologie in Bern, 1732 Ordination, danach Adjunkt seines Vaters in Worb und Bern, 1735-37 Bildungsreise, u.a. zu Christian Wolff nach Marburg, 1740 Helfer an der Berner Heiliggeistkirche, 1746 Prof. der Theologie, 1750-53 Rektor an der Hohen Schule in Bern, 1756 Prof. theologiae primarius in Marburg sowie bis 1771 Konsistorialrat und Inspektor der ref. Kirchen und Schulen des Oberfürstentums Hessen der Landgrafschaft Hessen-Kassel. W. war ein Vertreter der ref. Spätorthodoxie, die er als theol. Wolffianer leicht abgemildert nach der sog. mathemat. Methode darzustellen und gegenüber der aufklärer. Skepsis zu verteidigen suchte. Sein Hauptwerk "Tentamen theologiae dogmaticae" (3 Bde., 1741-47) und sein "Compendium theologiae dogmaticae et moralis" (1754) dienten lange Zeit als Lehrbücher.

Quellen und Literatur

  • H. Heppe, Gesch. der theol. Facultät zu Marburg, 1873, 13-15, 43-49
  • H. Müller, «Wyttenbachiana», in Altpreuss. Monatsschrift 15, 1878, 67-99 (mit Autobiogr.)
  • ADB 44, 427-429
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Lebensdaten ∗︎ 26.6.1706 ✝︎ 29.6.1779