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KarlLenggenhager

19.4.1903 Chur, 25.7.1989 Bern, ref., von Stein (SG) und St. Gallen. Sohn des Johann Jakob, Postbeamten (Vizedirektor), und der Gertrud geb. Bärlocher. Felizitas Hedwig Egger, von Kerns. 1928 medizin. Staatsexamen und Promotion in Bern. Weiterbildung an der Berner chirurg. Universitätsklinik bei Fritz de Quervain, 1939 PD, 1941 ao. Prof., 1942-71 o. Prof. und Klinikdirektor. Als Vertreter des Gesamtgebiets der Chirurgie förderte L. in den entstehenden Spezialdisziplinen die Ausbildung seiner Mitarbeiter. Für zahlreiche chirurg. Probleme entwickelte er eigene Ansichten und Lösungen. Die von ihm 1935 eingeführte Verhütung von Blutgerinnseln (sog. Miniheparinprophylaxe) fand erst spät Anerkennung.

Quellen und Literatur

  • Inst. für Medizingesch., Univ. Bern
  • Der Bund, 5.8.1989
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Kurzinformationen
Lebensdaten ∗︎ 19.4.1903 ✝︎ 25.7.1989

Zitiervorschlag

Boschung, Urs: "Lenggenhager, Karl", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 30.11.2007. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/042571/2007-11-30/, konsultiert am 20.10.2020.