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BernhardNaunyn

2.9.1839 Berlin, 27.7.1925 Baden-Baden, prot., Preusse. Sohn des Franz Christian, Bürgermeisters von Berlin, und der Anna Dorothea Adele geb. Haebler, Kaufmannstochter. 1873 Anna Haebler, eine Cousine. 1862 Dr. med. in Berlin, ab 1863 Arzt an der medizin. Klinik der Charité in Berlin, 1869-71 Prof. für klin. Medizin in Dorpat (heute Tartu, Estland), 1871-72 in Bern, 1872-88 in Königsberg und 1888-1904 in Strassburg. N. lieferte wichtige Beiträge zur klin. Medizin, u.a. zum Diabetes mellitus. Das von N. 1872 mit seinem Berner Kollegen Edwin Klebs und mit Oswald Schmiedeberg gegr. "Archiv für experimentelle Pathologie und Pharmakologie" in Leipzig förderte wesentlich die wissenschaftlich fundierte Diagnostik und Therapie. Den kurzen Aufenthalt in Bern schilderte M. detailreich in seinen "Erinnerungen, Gedanken und Meinungen" (1925).

Quellen und Literatur

  • H. Andree, H. Berndt, «150. Geburtstag von Bernhard N.», in Zs.f. ärztl. Fortbildung 83, 1989, 885-888
  • NDB 18, 774 f.
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Lebensdaten ∗︎ 2.9.1839 ✝︎ 27.7.1925