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Rosalie deConstant

31.7.1758 Genf, 27.11.1834 Genf, ref., von Lausanne. Tochter des Samuel (->) und der Charlotte Pictet (1766). Schwester des Charles (->), Cousine des Benjamin (->). Ledig. Nach dem Tod ihrer Mutter wuchs C. in Genf auf. Ihre Behinderung, die sie sich bei einem Sturz zugezogen hatte, liess sie 1772-73 in Paris vom Arzt Théodore Tronchin erfolglos behandeln. Sie lebte mehrere Jahre in Lausanne, u.a. bei der für ihre literar. Samstage berühmten Angélique de Charrière-Bavois, einer Verwandten. C. war eine grosse Briefschreiberin. Sie korrespondierte v.a. mit ihrem Bruder Charles, dem sie 1798 aus dem revolutionären Lausanne berichtete, ihrem Cousin Benjamin, Bernardin de Saint-Pierre und der Romanschriftstellerin Madame de Duras. Die meiste Zeit ihres Lebens widmete sie den Zeichnungen, die sie von ihrem Herbarium anfertigte; sie schuf ein über 1'200 Blatt umfassendes Werk, das bislang nur bruchstückhaft veröffentlicht ist.

Quellen und Literatur

  • BPUG, Nachlass Constant
  • Musée et jardin botanique de Lausanne
  • Lettres de Rosalie de Constant, hg. von S. Roulin, 1948
  • Benjamin et Rosalie de Constant, Correspondance 1786-1830, hg. von A. Roulin, S. Roulin, 1955
  • L. Achard, Rosalie de Constant, sa famille et ses amis, 1901-1902
  • C. Chicoteau, Chère Rose, 1980
  • G. Gill, «Rosalie de Constant and Claire de Duras», in Swiss-French Studies 2 = Etudes romandes 2, 1981, Nr. 2, 91-117
  • F. Rosset, «Notice sur Samuel de Constant par sa fille Rosalie», in Annales Benjamin C. 22, 1999, 73-79
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Rosalie Constant
Rosalie Constant de Rebecque
Lebensdaten ∗︎ 31.7.1758 ✝︎ 27.11.1834