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LouisBoissonnet

1838 St. Petersburg, 28.2.1864 in den Walliser Alpen (Haut-de-Cry), von einer Lawine verschüttet. Sohn des François, Kaufmanns, aus einer in Russland eingebürgerten Fam. franz. Abstammung, und der Elisabeth geb. Heimburger. Nach dem Tod des Vaters kam B. mit seiner Mutter 1851 nach Lausanne. Er besuchte das Collège Galliard, wo Gabriel de Rumine sein Mitschüler war. Nach der Ausbildung zum Diplomingenieur an der Ecole spéciale in Lausanne (Vorgängerin der EPUL) wurde er von der Eisenbahngesellschaft Ligne d'Italie eingestellt. Nach B.s frühem Tod bestimmte seine Mutter (1873) zu seinem Gedenken testamentarisch 100'000 Fr. zur Errichtung eines Erholungsheims. Die 1874 gegr. Stiftung Fondation Louis Boissonnet kaufte ein Anwesen in Vennes (Gem. Lausanne), oberhalb der Stadt. Heute ist darin ein Alters- und Pflegeheim untergebracht. Der Weg, der daran vorbeiführt, trägt B.s Namen.

Quellen und Literatur

  • Centenaire de la fondation 1874-1974, 1976
  • L. Polla, Rues de Lausanne, 1981, 131 f.
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