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HenriRieben

Der Leiter des Zentrums für europäische Forschung am 2. November 2002 während einer Rede in Lausanne anlässlich der Übergabe der Goldmedaille der Stiftung Jean Monnet an den ungarischen Staatspräsidenten Ferenc Mádl © KEYSTONE / Fabrice Coffrini.
Der Leiter des Zentrums für europäische Forschung am 2. November 2002 während einer Rede in Lausanne anlässlich der Übergabe der Goldmedaille der Stiftung Jean Monnet an den ungarischen Staatspräsidenten Ferenc Mádl © KEYSTONE / Fabrice Coffrini.

23.3.1921 Epalinges, 11.1.2006 Epalinges, ref., von Epalinges. Sohn des Marc-Henri, Landwirts, und der Anaïs-Julie geb. Barbaz. Pierrette Chiara, Tochter des Pierre-Auguste Chiara. 1946 Lizenziat, 1952 Promotion in Wirtschafts- und Betriebswissenschaften an der Univ. Lausanne. 1953 Experte bei der Abteilung Stahl der UNO-Wirtschaftskomm. für Europa. 1957-62 ao. Prof. am Lehrstuhl für Fragen der europ. Integration, 1958 ao. Prof. für Handelslehre, 1962-91 o. Prof. am Lehrstuhl für europ. Integration sowie wirtschaftl. und gesellschaftl. Entwicklung an der Univ. Lausanne. R. gründete mit Jean Monnet die Association de gestion administrative des Aktionskomitees für die Vereinigten Staaten Europas und das Zentrum für europ. Forschung, das er von der Gründung 1957 bis 2005 leitete und dem er 1983 die von ihm 1978 gegr. und bis 2004 geleitete Stiftung Jean Monnet für Europa angliederte. R. verfasste versch. Werke über Europa und die Schweiz und gründete 1957 die von ihm geleitete Reihe "Les cahiers rouges". Er war Mitglied des Leitungsgremiums der Expo 64. Als Verfechter eines föderalist. Europas und einer aktiven Rolle der Schweiz setzte sich R. auch für die Integration der Länder Nord- und Osteuropas ein. 1973 goldene Medaille für europ. Verdienste, 1989 Ritter der Ehrenlegion, 1990 Komtur des Verdienstordens der ital. Republik.

Quellen und Literatur

  • Professeurs Lausanne, 1074 f.
  • Bertil Galland et al., Henri R., 2006
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