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WalterHaefner

13.9.1910 Zürich,19.6.2012 Zürich, von Zürich. Sohn des August Wilhelm Häfner, Missionars, und der Elise Meta geb. Zuppinger. Handelsmatura. Zunächst Ölverkäufer bei Shell und Angestellter bei General Motors in Biel, 1941 Gründung der Autark AG für den Verkauf von Holzkohlegeneratoren für Automobile, 1945 der Neuen Automobil- und Motoren AG (AMAG). 1951-74 Aufsichtsrat der Volkswagen AG. Der Besitz u.a. an der Mobag AG (Generalunternehmung) und der Aufina AG (Konsumkredit) wurde in den 1970er Jahren reduziert. Der Verkauf in die USA der 1960 gegr. Automation Center AG in Wettingen, die für die eigene Datenverwaltung aufgebaut worden war, führte über mehrere Schritte 1987 zu einer 20,5%-Beteiligung H.s an der CA Computer Associates International, Islandia (New York), der zweitgrössten Software-Firma der Welt. H.s Engagements waren ab 1978 in der Careal Holding AG (1941 Autark AG, 1952-78 Walter Haefner Holding AG) zusammengefasst, deren Alleineigentümer der erfolgreiche Selfmademan war. 1962 kaufte er ein Gut in Irland und baute ein erfolgreiches Gestüt auf. Als Kunstmäzen war H. Mitbegründer der Alberto-Giacometti-Stiftung, ab 1965 Mitglied des Stiftungsrats und 1975-78 im Vorstand der Zürcher Kunstgesellschaft. 1995 schenkte er dem Kunsthaus Zürich zwölf bedeutende Gemälde des Impressionismus und der Klass. Moderne. 1988 Ehrendoktor der Univ. Dublin.

Quellen und Literatur

  • Bilanz, 1989, Nr. 6
  • AMAG gestern und heute, 1995
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Lebensdaten ∗︎ 13.9.1910 ✝︎ 19.6.2012