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Johann PeterAebli

9.3.1804 Bilten, 15.12.1879 Zürich, reformiert, von Bilten und Zürich (1860). Sohn des Johannes, Tagwenvogts. 1833 Elisabeth Zuppinger, Tochter des Rudolf. 1823-1825 Theologiestudium in Basel, 1828 Ordination. Pfarrvikar in Aadorf, 1832-1838 Pfarrer in Arisdorf, 1841-1843 in Zürich-Albisrieden, 1843-1879 in Wiesendangen. Verfasser von Schriften über Theologie, Geschichte und Politik, so über die Regenerationsjahre 1830-1833, die Basler Wirren 1833 und die Jesuitenfrage 1847. Mit seinem Werk "Die gegenwärtige Verfassung des Kt. Glarus" (1830), einer kritischen Analyse der bestehenden glarnerischen Staatsordnung und Vorschläge zu deren Revision, die 1836-1837 grossenteils verwirklicht wurden, leistete Johann Peter Aebli einen wesentlichen Beitrag zur Regeneration im Kanton Glarus.

Quellen und Literatur

  • Gesch. des Landes Glarus mit theilweiser Hinsicht auf die Gesch. der gesammten Eidsgenossenschaft, 1831
  • Schilderung der Zerwürfnisse in der Schweiz 1830-3
  • Winteler, Glarus 2, 407, 409, 432
  • Zürcher Pfarrerbuch 1519-1952, hg. von E. Dejung, W. Wuhrmann, 1953, 175
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Kurzinformationen
Familiäre Zugehörigkeit
Lebensdaten ∗︎ 9.3.1804 ✝︎ 15.12.1879

Zitiervorschlag

Veronika Feller-Vest: "Aebli, Johann Peter", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 05.06.2001. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/042748/2001-06-05/, konsultiert am 28.09.2022.