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EvaWipf

23.5.1929 Santo Angelo do Paraiso (Brasilien), 29.7.1978 Brugg, ref., von Trüllikon, brasilian. Staatsbürgerin. Tochter des Johannes, Missionars, und der Frieda geb. Hablützel. Ledig. 1934 Rückkehr mit der Fam. in die Schweiz. 1946-47 Lehre als Keramikmalerin in Thayngen. Beeinflusst von der Pittura metafisica 1946 Beginn des autodidakt. Malens. 1949 erste Ausstellung in Schaffhausen, in der Folge rege Ausstellungstätigkeit. Versch. Auslandaufenthalte, so 1950-52 in Amsterdam, 1960 in München, 1966 in Paris und 1978 in Indien. 1953-66 Atelier in der Künstlerkolonie Südstrasse in Zürich, anschliessend in Merenschwand, ab 1973 Atelierhaus in Brugg. Ab 1965 lösten grossformatige Collagen mit polit. und weltanschaul. Inhalten (u.a. Umweltthemen) die Malerei allmählich ab. Am bekanntesten wurde W. durch ihre schreinartigen Objektassemblagen, die ab 1967 entstanden und oft religiöse Symbole enthalten. 1959 und 1965 Stipendien der Stadt sowie 1968 und 1969 des Kt. Zürich sowie 1975 Werkjahr des Kt. Aargau.

Quellen und Literatur

  • Museum Eva W., Pfäffikon
  • Eva W., Ausstellungskat. Zug, 1996 (mit Bibl.)
  • BLSK, 1132 f.
  • D. Sigerist, «Eva W. (1929-1978)», in Frauen über Frauen, hg. von J. Aler, C. von Praag, 2001, 132-142
  • M. Haldemann, HöllenParadiese, 2011
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Lebensdaten ∗︎ 23.5.1929 ✝︎ 29.7.1978