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ArthurFränkel

21.7.1852 Dorpat (heute Tartu, Estland), 10.11.1923 Wiesbaden, evang. Sohn eines preuss. Gymnasiallehrers. Schulen in Dorpat, Hauslehrer auf Lückholm (Estland), Stud. der Mathematik, Philosophie und klass. Philologie in Dorpat und Leipzig (Dr. phil. 1878). Gymnasiallehrer in Zittau (Sachsen) und Leipzig, Privatgelehrter in Göttingen und Breslau, 1884-95 Gymnasiallehrer in Schaffhausen, Saargemünd (Lothringen) und Zabern (Elsass), ab 1911 im Ruhestand, zuletzt in Wiesbaden. Zahlreiche Veröffentlichungen zum Altertum, für die Schule, über Russland und die Schweiz. Von Misserfolgen an der Schaffhauser Schule und den Zuständen in der Schweiz enttäuscht, zeichnete er ein einseitig ungünstiges Bild des Landes aus dt. Sicht (und gegen republikan. Freiheitsschwärmerei im Kaiserreich), worin sich Wahres und Falsches, neben Unverständnis und Hohn auch treffende Schilderungen des Schaffhauser Alltags finden.

Quellen und Literatur

  • Russlands Verhältnis zu Deutschland und Russlands wirtschaftl. und militär. Zustände, 1887
  • Unser Nachbar im Osten, 3 Bde., 1888-89
  • Kulturbilder aus der "Freien" Schweiz, 1897
  • Gesamtverz. des deutschspr. Schrifttums (1700-1910) 40, 1981, 303, (hier fast vollständiges Werkverz.)
  • Kürschners dt. Literatur-Kal. 10-41, 1888-1924
  • E. Ermatinger, Richte des Lebens, 1943, 91, 131-133
  • K. Schib, 100 Jahre Kantonsschule Schaffhausen, 1951, 37-39, 41, 46
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Lebensdaten ∗︎ 21.7.1852 ✝︎ 10.11.1923