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Eidgenössisch-Demokratische Union (EDU)

1975 von ehemaligen Mitgliedern der Republikan. Bewegung und der Nationalen Aktion (Schweizer Demokraten) der Kt. Zürich, Bern und Waadt gegr. Partei, der sich auch engagierte antikath. Dissidenten der Berner Sektion der Evangelischen Volkspartei anschlossen. Die rechtskonservative EDU, die ihre polit. Positionen meist aus bibl. Grundsätzen ableitet, setzt ihre inhaltl. Schwerpunkte v.a. in gesellschaftspolit. Fragen, u.a. als vehemente Gegnerin der Revision von Eherecht und Sexualstrafrecht. Aussenpolitisch befürwortet sie einen ausgeprägt isolationist. Kurs. 1991 gewann die Partei einen Sitz im Nationalrat, 2003 erzielte sie mit einem Wähleranteil von 1,3% zwei Mandate. 2007 hatte die EDU wieder nur einen Sitz inne, den sie 2011 verlor. Bis Mitte der 1980er Jahre beschränkten sich die Aktivitäten der EDU vornehmlich auf die Kt. Zürich und Bern (seit 1978 im Parlament), danach wuchs die Zahl der Kantonalsektionen (2012 13).

Quellen und Literatur

  • SPJ, 1975-