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FrancoPonti

18.2.1921 Bellinzona, 24.10.1984 Lugano, aus Induno Olona (Lombardei). Sohn des Santino, Maurers, und der Maddalena Deon. Ledig. Nach der Matura machte P. an der ETH Zürich ein Maschineningenieur- und Architekturstud., ohne Abschluss. 1948-50 führte er gemeinsam mit Peppo Brivio ein Büro, 1950-53 und 1955-69 arbeitete er allein, 1969-79 mit Milo Navone zusammen. 1978 trat P. dem Bund Schweizer Architekten bei. In Anlehnung an die organ. Architektur Frank Lloyd Wrights entwickelte P. eine konsequente auf Holz und Granit basierende, an der Umgebungsvegetation orientierte Formen- und Materialsprache. Mit Häusern in Vezia (1958 und 1963-66), Muzzano (1959), Massagno (1961-63 ), Camperio (heute Gem. Blenio, 1966) und Grono (1968-69 ) sowie mit der Überbauung San Michele in Caslano (1961-72) prägte er die gehobene moderne Tessiner Einfamilienhausarchitektur der Nachkriegszeit.

Quellen und Literatur

  • ASTI, Fondazione archivi architetti ticinesi, Nachlass
  • Architektenlex., 424
  • F. Ponti architetto 1921-1984, 1998
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Lebensdaten ∗︎ 18.2.1921 ✝︎ 24.10.1984