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RosaGutknecht

18.5.1885 Ludwigshafen, 21.11.1959 Zürich, reformiert, von Neftenbach. Tochter des Hermann, Chemikers. Ledig. Als Halbwaise besuchte Rosa Gutknecht unter anderem die Schulen in Chur sowie 1901-1905 das Lehrerinnenseminar in Zürich. Nach acht Jahren Lehrtätigkeit studierte sie 1913-1918 evangelische Theologie in Zürich. Als erster Theologin wurde ihr 1918 zusammen mit Elise Pfister von der reformierten Zürcher Kirche die Ordination erteilt. Der Schwerpunkt ihrer Anstellung als Pfarrhelferin am Zürcher Grossmünster 1919-1953 galt der kirchlichen Fürsorgearbeit, aufgrund deren sie 1933 den Landeskirchlichen Verein Arbeitshilfe und die Zentralstelle für kirchliche Gemeindearbeit ins Leben rief. Gutknecht war die erste Präsidentin des Schweizerischen Theologinnenverbandes, der 1939 gegründet wurde. Sie verfasste viele Artikel für Frauenzeitschriften und kirchliche Zeitungen.

Quellen und Literatur

  • Archiv des Grossmünsters Zürich
  • Gosteli-Stiftung, Worblaufen (Archiv des Theologinnenverbandes)
  • Rosa Gutknecht, hg. von I. Buhofer, I. Gysel, 1995
  • D. Brodbeck, Unerhörte Worte, 2003, 66-69
Von der Redaktion ergänzt
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Lebensdaten ∗︎ 18.5.1885 ✝︎ 21.11.1959

Zitiervorschlag

Doris Brodbeck: "Gutknecht, Rosa", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 28.02.2008. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/043101/2008-02-28/, konsultiert am 29.09.2022.