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MarieSpeiser

9.8.1901 Vitznau, 6.2.1986 Basel, ref., von Basel. Tochter des Paul (->) und der Elisabeth geb. Sarasin. Schwester von Ernst (->) und Andreas (->), Halbschwester des Felix (->). Ledig. S. studierte Theologie in Basel, Paris, Tübingen und Marburg. Kontakte zur Pariser Mission bestärkten sie in einem für andere Religionen und Konfessionen offenen Christentum. Nach der Ordination 1931 in Basel betreute sie 1934-58 den Pfarrkreis Zuchwil in der Kirchgem. Derendingen. Um die berufl. Anerkennung zu fördern, gründete sie 1939 den Schweiz. Theologinnenverband. S. pflegte einen regen Austausch mit Kolleginnen im Ausland und legte eine Dokumentation zum Frauenpfarramt an.

Quellen und Literatur

  • Gosteli-Stiftung, Worblaufen, Archiv des Theologinnenverbands
  • Pfarrerkal. für die ref. Schweiz, 1989, 31
  • H. Lindt-Loosli, Von der "Hülfsarbeiterin" zur Pfarrerin, 2000, 51-64
  • A. Franc, «Im Namen des Vaters», in Basler Mgz., 18.8.2001, 7
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Lebensdaten ∗︎ 9.8.1901 ✝︎ 6.2.1986

Zitiervorschlag

Brodbeck, Doris: "Speiser, Marie", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 22.06.2011. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/043103/2011-06-22/, konsultiert am 27.02.2021.