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Hermann AmandusSchwarz

25.1.1843 Hermsdorf bei Waldenburg (Schlesien), 30.11.1921 Berlin-Grunewald, prot., Deutscher. Sohn des Wilhelm, Baumeisters, und der Auguste geb. Lohde. 1868 Marie Kummer, Tochter des Ernst Eduard, Mathematikprofessors. Ab 1860 Stud. der Chemie am königl. Gewerbe-Institut Berlin-Charlottenburg, dann Wechsel zum Stud. der Mathematik an der Univ. Berlin, 1864 Promotion (bei seinem späteren Schwiegervater). 1864-67 Mittelschullehrer an Berliner Gymnasien. 1866 PD an der Univ. Berlin, 1867 ao. Prof. der Univ. Halle, 1869 o. Prof. am Eidg. Polytechnikum Zürich, 1875 o. Prof. der Univ. Göttingen, 1892-1917 o. Prof. der Univ. Berlin. Beiträge zum Ausbau der Analysis, v.a. auf dem Gebiet der konformen Abbildung, zu ihrer Anwendung in der Differenzialgeometrie und Physik sowie zur Theorie der Minimalflächen. Mehrere mit seinem Namen gebildete mathemat. Begriffe unterstreichen seine wissenschaftl. Bedeutung. Zahlreiche Ehrungen, u.a. 1902 Dr. h.c. der Univ. Christiania (heute Oslo) und 1914 der ETH Zürich.

Quellen und Literatur

  • Gesammelte Mathemat. Abh., 2 Bde., 1890 (Nachdr. 2009)
  • Teilnachlässe in: Berlin-Brandenburg. Akad. der Wiss., Humboldt-Univ. Berlin, Staatsbibliothek Berlin, Niedersächs. Staats- und Universitätsbibliothek Göttingen
  • DSB 12, 245-247
  • K. Röttel, «Konforme Abbildung und Minimalflächen», in Globulus 13, 2007, 63-72 (mit Werkverz.)
  • NDB 24, 5 f.
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Lebensdaten ∗︎ 25.1.1843 ✝︎ 30.11.1921