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GustaveAssal

8.6.1867 Payerne, 24.3.1922 Payerne, reformiert (Freikirche des Kantons Waadt), ab 1868 von Treytorrens (Payerne). Sohn des Blaise aus Baden (ab 1858 in der Schweiz), Bankiers in Payerne ab 1863, und der Marie geborene Rapin. Anna Leuenberger. Besuch des Progymnasiums in Payerne. Zusammen mit seiner Frau leitete Gustave Assal ein Pensionat für junge Deutsche und Engländerinnen. Ab 1906 Rektor des Progymnasiums von Payerne, 1911-1920 Vorsteher der städtischen Primarschulen. 1920 übernahm er die Leitung der Filiale der Schweizerischen Volksbank in Payerne. Assal gehörte zu den Gründern der Ziegelei von Fétigny, die später von Morandi übernommen wurde. Als Gemeinderat (1902-1922) stand er zunächst der Finanz-, ab 1909 der Baudirektion vor. Für die Liberalen sass er 1905-1913 im Grossen Rat des Kantons Waadt. Organist (1891-1910), Geigenlehrer und Dirigent des lokalen Orchesters. Als Direktor der väterlichen Bank (ab 1908 Banque de Payerne, 1922 Konkurs) gemeinsam mit seinem Bruder Oskar, sowie als Direktor der Condenserie Nestlé (zusammen mit seinem Schwager Oscar Dommen) spielte Assal eine wichtige Rolle in Payerne.

Quellen und Literatur

  • ACV, Dossier SDA
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Kurzinformationen
Lebensdaten ∗︎ 8.6.1867 ✝︎ 24.3.1922

Zitiervorschlag

Gilbert Marion: "Assal, Gustave", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 21.10.2001, übersetzt aus dem Französischen. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/043158/2001-10-21/, konsultiert am 26.02.2024.