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WernerScherrer

Porträt von Werner Scherrer. Fotografie von Walter Rutishauser, 1992 (Bibliothek am Guisanplatz, Bern, Portraitsammlung Rutishauser).
Porträt von Werner Scherrer. Fotografie von Walter Rutishauser, 1992 (Bibliothek am Guisanplatz, Bern, Portraitsammlung Rutishauser).

23.3.1930 Kirchberg (SG), 29.3.2024 Rubigen, reformiert, von Nesslau. Sohn des Rosemann Scherrer und der Susette geborene Looser. 1) 1955 Jda Ammann, Tochter des Werner Ammann, Landwirts, 2) 2009 Julia Beer. Lehre als Bäcker-Konditor. Später Instruktionsunteroffizier (Unteroffiziere) und Hotelier, unter anderem Direktor des Parkhotels in Gunten am Thunersee (Gastgewerbe). Anfänglich Kandidat der Evangelischen Volkspartei (EVP), 1975 Mitgründer der Eidgenössisch-Demokratischen Union (EDU), 1982-1992 Präsident der EDU Bern und 1989-1995 der EDU Schweiz. 1978-1991 war Scherrer Berner Grossrat und 1991-1997 erster, fraktionsloser EDU-Nationalrat (Bundesversammlung). Scherrer folgte politisch der Parteilinie und stand für Gottesfurcht, die Wahrheit der Bibel und die Bekehrung des Menschen ein. Er gründete die vatikankritische Aktion für Glaubens- und Gewissensfreiheit und gegen religiöse Machtpolitik sowie – zusammen mit seiner ersten Ehefrau – die Vereinigung Pro Israel (mit Reisen nach Israel) und engagierte sich in leitender Funktion beim Sozialwerk Hiob International.

Quellen und Literatur

  • Der Bund, 3.8.1995.
  • Berner Oberländer, 31.5.1997.
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Zitiervorschlag

Diego Hättenschwiler: "Scherrer, Werner", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 04.06.2024. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/043243/2024-06-04/, konsultiert am 13.07.2024.