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FlavioMaspoli

29.1.1950 Sorengo, 12.6.2007 Lugano, kath., von Morcote. Sohn des Sergio (->) und der Brunilde Fasolis. 2) 1993 Renata Baruscotti. M. studierte Klavier am Konservatorium Luzern sowie Germanistik in Hamburg. Anschliessend unterrichtete er im Tessin Musik, trat als Kabarettist auf und arbeitete journalistisch, v.a. für die "Gazzetta Ticinese" und das Radio der ital. Schweiz. 1990-93 leitete M. das Wochenblatt "Il Mattino della Domenica" und gründete 1991 mit dem Unternehmer Giuliano Bignasca die polit. Bewegung Lega dei ticinesi, die er 1991-2003 im Tessiner Grossrat und im Nationalrat vertrat. 2002 wurde er wegen Konkurses der von ihm geleiteten Handelsgesellschaften und Zeitungen verurteilt, 2003 wurde wegen Wahlbetrugs gegen ihn ermittelt. Die Rechtsfälle sowie gesundheitl. Probleme beendeten die polit. Karriere des begnadeten Redners.

Quellen und Literatur

  • M. De Lauretis, B. Giussani, La Lega dei ticinesi, 1992
  • Corriere del Ticino, 13.6.2007
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Zitiervorschlag

Locarnini, Tiziano: "Maspoli, Flavio", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 06.08.2007, übersetzt aus dem Italienischen. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/043297/2007-08-06/, konsultiert am 25.10.2020.