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Görz

Das Erzbistum G. (ital. Gorizia) im Friaul wurde 1751 von Papst Benedikt XIV. errichtet. Es umfasste die österr. Gebiete des gleichzeitig aufgelösten Patriarchats Aquileja. Suffraganbistümer waren Pedena, Triest, Trient und Como, wodurch Teile des heutigen Kt. Tessin sowie das Puschlav zur Kirchenprovinz G. gelangten. Ks. Joseph II. verlegte jedoch 1788 den Metropolitansitz nach Ljubljana. Como wurde dem Erzbistum Mailand unterstellt. Die kurze Geschichte von G. wurde durch den einheim. Karl Michael von Attems (1711-74) geprägt, der 1738-49 Basler Domherr in Arlesheim war. Während seines Episkopats (1752-74) entfaltete er eine rege Pastoraltätigkeit und führte nach der Synode von 1768 für die ganze Kirchenprovinz weitreichende Reformen ein.

Quellen und Literatur

  • HS I/6, 205-230
  • C. Bosshart-Pfluger, Das Basler Domkapitel von seiner Übersiedlung nach Arlesheim bis zur Säkularisation (1678-1803), 1983, 180-183
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