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Johann HeinrichBremi

4.12.1772 Zürich, 10.5.1837 Baden, ref., von Zürich. Sohn des Johann Jakob, Eisenhändlers, und der Anna Magdalena geb. Fries. 1797 Regula Ulrich, Tochter des Johann Rudolf Ulrich. Theol. Ausbildung in Zürich, Förderung durch Johann Jakob Hottinger, 1793-94 Stud. in Halle. Ab 1794 Adjunkt an der Zürcher Realschule (Latein), 1797-1800 Prof. für Kirchengeschichte, 1800-29 Prof. für Glaubenslehre am Collegium Carolinum, 1800-09 Prof. für Katechetik am Collegium humanitatis, 1809-29 Griechischlehrer an der Gelehrtenschule. 1829 halbseitige Lähmung und Sprachverlust. Als Mitbegründer des Zürcher Philhellenenvereins (1821) erhielt B. 1823 das griech. Bürgerrecht. Mitglied versch. Behörden und Kommissionen (u.a. 1798-1801 Erziehungsrat). Als Verfasser von polit. und pädagog. Schriften vertrat er eine streng formale Schulbildung und kritisierte Johann Heinrich Pestalozzi. Aus seinem wiss. Werk sind die kommentierten Ausgaben von Cornelius Nepos, Sueton und Aeschines zu nennen.

Quellen und Literatur

  • K.W. Fäsi, «Johann Heinrich B.», in Njbl. der Gelehrten Ges. in Zürich, 1837, 2-17
  • Neuer Nekrolog der Deutschen 15, 1839, 556-559
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Zitiervorschlag

Ueli Dill: "Bremi, Johann Heinrich", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 18.02.2008. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/043433/2008-02-18/, konsultiert am 28.01.2023.