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WillyTheiler

24.10.1899 Adliswil, 26.2.1977 Bern, reformiert, von Richterswil. Sohn des Gottfried, Direktors verschiedener Industriebetriebe, und der Emma geborene Weidmann. 1937 Georgine Burckhardt, Tochter des Wilhelm, Advokaten. Ab 1918 Studium der klassischen Philologie an den Universitäten Zürich, Basel, Göttingen, Berlin; 1924 Dr. phil. an der Universität Basel. 1927 Privatdozent und 1930 ausserordentlicher Professor der Universität Kiel, 1932 ordentlicher Professor der Universität Königsberg, 1944 ausserordentlicher Professor und 1947-1968 ordentlicher Professor für klassische Philologie der Universität Bern. Im Zentrum von Willy Theilers Forschungen stand die antike Philosophie. Er machte sich nicht nur als Wissenschaftler einen Namen, sondern eröffnete mit gelungenen Übersetzungen zahlreichen Interessierten den Zugang zu den wesentlichen philosophischen Texten des Altertums. 1968 Dr. h.c. der Universität Bonn.

Quellen und Literatur

  • Zur Erinnerung an Willy Theiler, 1977
  • E. Mensching, Bibl. Willy Theiler, 1977
  • T. Gelzer, «Willy Theiler», in Gnomon 50, 1978, 502-506
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Kurzinformationen
Variante(n)
Max Wilhelm Theiler (Taufname)
Lebensdaten ∗︎ 24.10.1899 ✝︎ 26.2.1977

Zitiervorschlag

Christian Baertschi: "Theiler, Willy", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 03.10.2012. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/043457/2012-10-03/, konsultiert am 25.04.2024.