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SigismundGelenius

um 1497 (Sigmund Hrubý) Prag, 13.4.1554 Basel, ref., aus Prag. Sohn des Řehoř Hrubý aus Jelení, eines reichen, humanistisch interessierten Kaufmanns. um 1530 Elsbeth Senger. 1509-14 Studienaufenthalt in Italien. 1514-24 mehrere Reisen durch Europa. G. zog vermutlich 1524 nach Basel, wo er zuerst als Amanuensis des Erasmus von Rotterdam, dann trotz versch. Rufe an auswärtige Universitäten bis zu seinem Tod als Editor, Korrektor und Übersetzer in der Officina Frobeniana tätig war. G.' immense philolog. Leistung, die in den vielen von ihm betreuten Editionen der Froben'schen Druckerei steckt, ist bisher noch nicht befriedigend untersucht worden. Im "Lexicum symphonum" (1537, 21544), seinem einzigen Originalwerk, stellte er ähnlich klingende Wörter aus dem Griechischen, Lateinischen, dem Deutschen und aus slaw. Idiomen zusammen.

Quellen und Literatur

  • J. Truhlar, «Sigismundus G.», in Časopis musea království českého 60, 1886, 27-47, 210-224
  • Die Amerbachkorrespondenz 9/I, hg. von A. Hartmann, B.R. Jenny, 1982, 3777
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