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WilhelmBaumgartner

15.11.1820 Rorschach, 17.3.1867 Zürich, kath., von Rorschach und Zürich (ab 1861). Sohn des Johannes, Wirts und Gemeindepolitikers. 1860 Elise Hauck, Tochter des Johann Melchior, Bäckers und Mitglieds des Zürcher Stadtrats. Ab 1839 Stud. der Literatur und Philosophie an der Univ. Zürich. 1842-44 Klavierlehrer in St. Gallen. 1844/45 Kompositionsunterricht bei Wilhelm Taubert in Berlin. Im Febr. 1845 Übersiedelung nach Zürich. B. stand mehreren Chören vor, so 1849-66 dem Studentengesangverein Zürich, 1852-62 dem Zürcher Kant. Sängerverein, 1862-66 dem selber gegr. Baumgartnerschen Männerchor, der sich 1867 mit dem Stadtsängerverein zum Männerchor Zürich vereinigte. 1859 erhielt der mit Richard Wagner und Gottfried Keller befreundete B. den Titel "Musikdirektor der Universität" verliehen.

Quellen und Literatur

  • Nachlässe in StadtA Zürich, ZBZ
  • L. Gross, Wilhelm B., sein Leben und sein Schaffen, Diss. München, Ms., 1930
  • Richard Wagner, Briefe an Wilhelm B., 1850-1861, hg. von W. Keller, 1976, (mit Werkverz.)
  • RISM CH
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Lebensdaten ∗︎ 15.11.1820 ✝︎ 17.3.1867