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JakobKlauser

um 1520/25 Zürich, vor April 1579 Basel oder Mülhausen. viermal, u.a. vermutlich mit einer Schwester des Zürcher Glasmalers Niklaus Bluntschli. Nach Stud. der Werke Hans Aspers arbeitete K. ab den 1540er Jahren als Maler, Zeichner und evtl. als Formschneider in Basel. 1547 wurde er in die Himmelszunft aufgenommen. Er wirkte mit an Sebastian Münsters "Cosmographia" (dt. Ausgabe 1550), den grossen Holzschnitten der "Tabula Palatinorum Heroldi" (pfalz-bayer. Stammbaum, 1556), arbeitete als Porträtist (vermutlich einziges erhaltenes Porträt von Bonifacius Amerbach, 1557) und Berater des Kunstsammlers Basilius Amerbach des Jüngeren. Aus finanziellen Gründen war K. zudem für Zürich (u.a. "Opera botanica" des Konrad Gessner) und Mülhausen (Fassadenmalerei) tätig. Als Monogramm gebrauchte er oft J. Cl.

Quellen und Literatur

  • UBB, Amerbachsche Briefslg.
  • SKL 1, 304
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Jakob Clauser
Lebensdaten ∗︎ um 1520/25 ✝︎ vor April 1579