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Hans-GeorgBandi

3.9.1920 Thun,6.2.2016 Bern, reformiert, später konfessionslos, von Oberwil bei Büren. Sohn des Hans Bandi und der Vally geborene Thomas, deutsche Staatsangehörige, Tochter des Agronomen Georg Alfred Thomas. 1945 Regula Klipstein, Tochter des August Klipstein, Kunsthistorikers und Galeristen. Ab 1941 Studium der Ur- und Frühgeschichte an der Universität Freiburg (1945 Dr. phil.). 1950 ausserordentlicher, 1956-1985 ordentlicher Professor für Urgeschichte und Paläoethnografie, ab 1950 auch Leiter der Abteilung für Ur- und Frühgeschichte des Bernischen Historischen Museums, in dieser Funktion bis 1970 auch Kantonsarchäologe. Initiator des Bundesratsbeschlusses über die archäologische Betreuung des Nationalstrassenbaus (1961) und der zweiten Juragewässerkorrektion (1962). Präsident der Schweizerischen Gesellschaft für Ur- und Frühgeschichte (1958-1961 ), Präsident der Schweizerischen Gesellschaft für Anthropologie und Ethnologie (1963-1964), Präsident der Schweizerischen Geisteswissenschaftlichen Gesellschaft (SGG, der späteren Schweizerischen Akademie der Geisteswissenschaften, 1968-1975). Die Gründung des Archäologischen Dienstes des Kantons Bern (1970) ging auf seine Initiative zurück. 1986 Mitbegründer der Schweizerisch-Liechtensteinischen Stiftung für archäologische Forschungen im Ausland (SLSA). Sein Forschungsinteresse galt den alt- und mittelsteinzeitlichen Jäger- und Sammlerkulturen sowie der Eskimoarchäologie. 1993 Dr. h.c. der Universität Neuenburg.

Quellen und Literatur

Weblinks
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Kurzinformationen
Lebensdaten ∗︎ 3.9.1920 ✝︎ 6.2.2016

Zitiervorschlag

Brechbühl, Roland: "Bandi, Hans-Georg", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 16.04.2020. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/043600/2020-04-16/, konsultiert am 27.11.2020.