de fr it

ArthurAchard

29.10.1836 Genf, 19.2.1931 Plainpalais (heute Genf), reformiert, von Genf. Sohn des Albert (->). 1872 Eliane Levat, Französin, Tochter des Philippe-Gustave, Ingenieurs. 1858-1861 Ecole des mines in Paris. Chemiker eines Steinkohlebergwerks im Departement Aveyron (F), dann Angestellter einer Glasfabrik im Osten Frankreichs. Arthur Achard kam 1863 in die Schweiz zurück und begann sich mit Energiefragen zu beschäftigen. Er unterrichtete Thermodynamik an der Ecole spéciale in Lausanne und spezialisierte sich auf Hydraulik. 1870-1886 wirkte er bei der Wasserversorgung von Petit-Saconnex, Vevey-Montreux, Nyon und Morges mit und wurde Mitarbeiter von Théodore Turrettini. 1883-1885 war er Verwaltungsrat der Société d'appareillage électrique, welche die Exklusivrechte für Edison-Patente in der Schweiz besass. Als Genfer Grossrat (1878-1886) setzte er sich namentlich für die Bahnlinie Genf-Annemasse ein. 1886-1897 war er in Paris Sekretär eines vom Comptoir d'escompte de Genève (einer staatlichen Kreditanstalt) gegründeten Konsortiums, das Metallwaren nach China lieferte. Er schrieb eine Studie über Finanzwirtschaft und eine Abhandlung über das Steuerwesen.

Quellen und Literatur

  • Livre du Recteur 2, 4
Weblinks
Normdateien
GND
VIAF

Zitiervorschlag

Serge Paquier: "Achard, Arthur", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 21.02.2001, übersetzt aus dem Französischen. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/043701/2001-02-21/, konsultiert am 29.11.2022.