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GiuseppeGangale

7.3.1898 Cirò Marina (Kalabrien), 13.5.1978 Muralto, kath., ab 1924 prot., aus Cirò Marina, Deutscher (1938), Däne (1959). Sohn des Giovanni Luigi. 1) 1926 Maddalena De Capua, 2) 1978 Margarita Uffer. Philosophiestud. in Florenz, 1920 Doktorat, ab 1934 Philologiestud. in Berlin. 1934-38 Lektor für Italienisch an den Univ. Tübingen, Würzburg und Erlangen, 1940 und 1949-54 Lektor für Italienisch und Rätoromanisch an den Univ. Aarhus und Kopenhagen. 1943-49 hielt sich G. in Graubünden auf, wo er sich besonders für die Förderung des Mittelbündnerischen (Sutselvischen), u.a. durch die Gründung von rätorom. Kindergärten, einsetzte. Er machte sich als Erzähler, Philologe, Erforscher und Erneuerer von Minderheitensprachen (Kalabro-albanisch, Rätoromanisch) einen Namen.

Quellen und Literatur

  • M. Uffer, Giuseppe G., 1986
  • G. Rota, Giuseppe G., 2003
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Lebensdaten ∗︎ 7.3.1898 ✝︎ 13.5.1978

Zitiervorschlag

Riatsch, Clà: "Gangale, Giuseppe", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 20.11.2006. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/043737/2006-11-20/, konsultiert am 06.12.2020.