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HenriMorier

23.5.1910 Genf, 20.12.2004 Ambilly (Hochsavoyen), ref., von Genf. Sohn des Henri und der Antoinette geb. M. 1) 1944 Marcelle Compagnon, Tochter des François, Prokuristen, 2) Grietje Hollaert. M. studierte franz. Sprache und Literatur an der Univ. Genf, machte 1934 das Lizenziat und 1943 das Doktorat. Ab 1952 war er Prof. für Geschichte der franz. Sprache, Stilistik und Phonetik an der Univ. Genf, wo er ein Zentrum für Phonetik und Poetik gründete. M. verfasste u.a. die Werke "Le rythme du vers libre symboliste étudié chez Verhaeren, Henri de Régnier, Vielé-Griffin et ses relations avec le sens" (3 Bde. 1943-44, 21977; der erste Band war die Dissertation) und "Psychologie des styles" (1959, 21985) sowie den "Dictionnaire de poétique et de rhétorique" (1961, 51998), das von Fachkollegen und Forschern als Standardwerk betrachtet wird. Er gehörte dem Conseil international de la langue française an und erhielt zahlreiche nationale und internat. Auszeichnungen.

Quellen und Literatur

  • Journal de Genève, 22.9.1952
  • Tribune de Genève, 8.1.2005
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Lebensdaten ∗︎ 23.5.1910 ✝︎ 20.12.2004

Zitiervorschlag

Wyss, André: "Morier, Henri", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 26.01.2010, übersetzt aus dem Französischen. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/043749/2010-01-26/, konsultiert am 23.10.2020.