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RudolfMatter

16.8.1916 Köln,3.6.2015 Freienbach, reformiert, von Kölliken und Schaffhausen. Sohn des Oskar Matter, Ingenieurs, und der Elisabeth geborene Maschke. 1957 Hedwig Bolli. Nach der Maturität an der Kantonsschule Luzern absolvierte Rudolf Matter 1935-1943 ein Rechtsstudium an der Universität Bern, das er 1943 mit dem Doktorat abschloss. Er betätigte sich 1942-1943 beim Amtsgericht Bern und in einem Advokaturbüro. 1944 erwarb Matter das bernische Fürsprecherpatent. Er wirkte 1944-1951 als Gerichtsschreiber beim Bezirks- und Kantonsgericht Schaffhausen, 1948-1949 unterbrochen von einem Studienaufenthalt in London. Seine berufliche Karriere setzte er 1951-1953 als Obergerichtsschreiber des Kantons Schaffhausen fort. Er war 1953-1960 Vizepräsident und 1960-1971 Präsident des Schaffhauser Kantonsgerichts sowie 1971-1972 Präsident des Obergerichts Schaffhausen. 1973-1986 amtierte Matter als Bundesrichter (Forst-, Rodungs- und Planungsrecht, Expropriationen).

Quellen und Literatur

  • Neue Zürcher Zeitung, 7.1.1987.
  • Schneider, Eduard: 150 und 125 Jahre Bundesgericht. 1848-1998, 1875-2000, 1998, S. 161.
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Kurzinformationen
Lebensdaten ∗︎ 16.8.1916 ✝︎ 3.6.2015

Zitiervorschlag

Brian Scherer, Sarah: "Matter, Rudolf", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 25.06.2020. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/043816/2020-06-25/, konsultiert am 02.12.2020.