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Conrad AndréBeerli

6.11.1915 St. Gallen, 22.2.2004 Genf, reformiert, von St. Gallen und Genf. Sohn des Hans Beerli, Dr. iur. und Journalisten, und der Frieda geborene Mayer. 1) 1945 Cécile Grandjean, Tochter des Georges Edmond Grandjean-Perrenoud-Comtesse, 2) 1970 Raymonde Clavien, Tochter des Raymond Séverin Clavien. 1929-1935 absolvierte Conrad André Beerli eine Ausbildung in Aquarellmalerei bei Charles Dunant in Genf, 1934-1935 besuchte er Kurse in Zeichnen an der Kunstgewerbeschule Basel sowie 1938-1939 solche in Ölmalerei bei Roger Bissière in Paris. Danach betätigte er sich als Maler, mit einem Unterbruch zwischen 1965 und 1984. 1936-1938 studierte Beerli Wirtschafts- und Sozialwissenschaften an der Universität Genf. 1953 promovierte er mit einer Doktorarbeit in Soziologie über Niklaus Manuel. Beerli war 1954-1980 Professor für Kunst- und Architekturgeschichte an der Architekturschule Genf und 1965-1980 am Polytechnikum Lausanne. Er setzte sich für die Bewahrung des architektonischen Erbes ein, unter anderem als Experte bei der Unesco (1959-1961) und beim Europarat (1962-1964). Er verfasste zahlreiche Reiseführer (Schweiz, Spanien, Frankreich, Italien), insbesondere für den Touring Club Schweiz und die Alliance internationale de tourisme, sowie andere Schriften wie Poétique et société des couleurs (1993). 1961 erhielt er den Literaturpreis Paul Budry.

Quellen und Literatur

  • Massaglia Aït-Ahmed, Marina: Conrad André Beerli. Entre ombre et lumière, la couleur!, 1996.
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Kurzinformationen
Lebensdaten ∗︎ 6.11.1915 ✝︎ 22.2.2004

Zitiervorschlag

Brulhart, Armand: "Beerli, Conrad André", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 03.09.2020, übersetzt aus dem Französischen. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/043948/2020-09-03/, konsultiert am 24.11.2020.